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Für Arbeitgeber9 Min. LesezeitAutor: People Pons Team

Mitarbeiter finden trotz Fachkräftemangel 2026 — der schnellste Weg

Deutschland 2026: Fachkräftemangel, 391.000 fehlende Fachkräfte und 173 Tage Vakanzzeit. Überblick über die Kanäle zur Mitarbeitersuche — Stellenanzeigen, Eigensuche, Zeitarbeit und Vermittlung — und warum Vermittlung aus dem Westbalkan offene Stellen am schnellsten besetzt.

Die Frage „Wie kann ich Mitarbeiter finden?" ist in Deutschland 2026 keine Marketingfrage mehr — für einen großen Teil der Arbeitgeber ist sie existenziell. Der Fachkräftemangel ist längst kein saisonales, sondern ein strukturelles Problem. Dieser Artikel gibt einen Überblick über alle wesentlichen Kanäle zur Mitarbeitersuche, vergleicht sie nach Geschwindigkeit und zeigt, warum die Vermittlung aus dem Ausland — konkret aus dem Westbalkan — offene Stellen am schnellsten besetzt.

TL;DR:

  • Deutschland fehlen rund 391.000 Fachkräfte (IW, Mitte 2025), und 183 Berufe gelten als Engpassberufe (2026); der Mangel kostet die Wirtschaft ~49 Mrd. € pro Jahr (IW).
  • Die durchschnittliche Vakanzzeit für Fachkraftstellen liegt bei 173 Tagen, in einzelnen Engpassberufen bei 250–300 Tagen. 36 % der Unternehmen können offene Stellen nicht besetzen (DIHK 2025/2026).
  • Inländische Kanäle (Stellenanzeigen, Eigensuche) funktionieren immer schlechter, weil das Kandidatenangebot strukturell fehlt — laut IW verlässt bis 2036 netto rund 4,3 Mio. Menschen den Arbeitsmarkt (jährlich gehen ~1,3 Mio., es kommen nur ~800.000 nach).
  • Die schnellste Besetzung kommt aus der Vermittlung aus dem Ausland (Westbalkan) über die Westbalkanregelung (Kontingent 50.000/Jahr).
  • People Pons ist eine lizenzierte Agentur für Vermittlung (keine Zeitarbeit): Vorstellung des ersten qualifizierten Kandidaten in 10–15 Arbeitstagen (oft früher) — das ist die Frist bis zum ersten Kontakt zwischen Arbeitgeber und Bewerber, nicht bis zum Arbeitsantritt; direkte Anstellung bei Ihnen, 60-Tage-Ersatzgarantie.

Fachkräftemangel in Deutschland 2026 — die Zahlen

Vor der Wahl des Kanals der Kontext, der alles Weitere bestimmt:

  • 391.000 fehlende Fachkräfte (IW, Mitte 2025); 183 Engpassberufe (2026)
  • ~598.000 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldete offene Stellen (Januar 2026)
  • Vakanzzeit 173 Tage im Durchschnitt (Fachkraftstellen); einzelne Engpassberufe 250–300 Tage
  • Am stärksten betroffene Branchen: IT (~109.000 fehlende Kräfte, Bitkom), Gesundheit und Pflege, Handwerk und Bau, Bildung
  • Demografie: laut IW verlässt bis 2036 netto rund 4,3 Mio. Menschen den Arbeitsmarkt — jährlich gehen ~1,3 Mio., es kommen nur ~800.000 nach → dauerhafte Lücke
  • Schätzung des IAB: für einen langfristig stabilen Erwerbstätigenbestand braucht Deutschland ~400.000 Netto-Zuwanderer pro Jahr (neuere Bertelsmann-Schätzungen zur Deckung der Nachfrage nennen ~288.000/Jahr bis 2040)

Fazit: Das ist kein Problem, das sich mit einer „besseren Stellenanzeige" lösen lässt. Wenn das inländische Angebot schlicht nicht ausreicht, wird der Kanal, über den Sie suchen, entscheidend.


Vier Kanäle zur Mitarbeitersuche — der Vergleich

KanalGeschwindigkeitKostenGeeignet für
Stellenanzeigen (Jobportale, Stellenausschreibung)Langsam (oft 100+ Tage)Niedrig pro Anzeige, hoch über die ZeitStellen mit ausreichendem inländischem Angebot
Eigensuche (internes Recruiting, Empfehlungen)Mittel–langsamVersteckte Zeitkosten der FührungskräfteErste Einstellungen, enges Netzwerk
Zeitarbeit (Arbeitnehmerüberlassung)SchnellHoch (Stundensatz 1,8–2,5×)Kurzfristige Spitzen, befristeter Einsatz
Vermittlung aus dem Ausland (Personalvermittlung, Westbalkan)Schnell bis zur Kandidatenvorstellung (10–15 Arbeitstage bis zum ersten Kontakt; Arbeitsantritt dauert länger)Einmalige Vergütung, direkte AnstellungDauerhafte Besetzung von Engpassstellen

1. Stellenanzeigen (Stellenausschreibung)

Der Klassiker: Veröffentlichung auf Portalen und Warten auf Bewerbungen. Das Problem 2026: Bei einem Engpassberuf gibt es schlicht nicht genug qualifizierte Bewerbungen, die Anzeige „hängt" monatelang und treibt die Vakanzzeit hoch. Funktioniert für Stellen, bei denen es noch inländisches Angebot gibt.

2. Eigensuche (internes Recruiting, Empfehlungen)

Mitarbeiterempfehlungen und das persönliche Netzwerk liefern den besten Cultural Fit, aber sie skalieren nicht — sie funktionieren bis zu den ersten paar Einstellungen und versiegen dann. Dazu kommen die versteckten Zeitkosten des Inhabers bzw. der Führungskraft, die Gespräche führt, statt das Geschäft zu leiten. Mehr dazu: versteckte Kosten einer langsamen Einstellung (2026).

3. Zeitarbeit (Arbeitnehmerüberlassung)

Am schnellsten für den befristeten Einsatz, weil die Agentur Arbeitskräfte „auf der Bank" hat. Aber: Der Arbeitnehmer bleibt Angestellter der Agentur, Sie zahlen einen Stundensatz von 1,8–2,5× des Bruttostundenlohns, und über das Jahr kostet das deutlich mehr als eine Stammkraft. Für eine dauerhafte Stelle ist das eine teure und instabile „Abkürzung". Das ist ein anderes Modell als die Vermittlung, bei der der Mitarbeiter direkt bei Ihnen angestellt wird.

4. Vermittlung aus dem Ausland (Westbalkan)

Wenn es keinen inländischen Kandidaten gibt, erweitern Sie den Pool über Deutschland hinaus. Die Westbalkanregelung ermöglicht bis zu 50.000 Arbeitsgenehmigungen pro Jahr für Staatsangehörige von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Mit einer lizenzierten Vermittlungsagentur, die ein Netzwerk geprüfter Kandidaten vor Ort hat, wird die Stelle schneller besetzt, weil man nicht darauf wartet, dass sich „jemand meldet" — die Kandidaten werden aktiv vorausgewählt. Details: Personalbeschaffung aus dem Ausland (2026) und Fachkräfte aus dem Ausland (2026).

Warum am schnellsten? Weil das Problem nicht durch mehr Nachfrage auf einem erschöpften inländischen Markt gelöst wird, sondern durch die Erschließung eines neuen Angebotspools, in dem es qualifizierte Arbeitskräfte gibt und in dem die Regelung (Westbalkanregelung) bereits dafür vorgesehen ist. Leitfaden: Westbalkanregelung 2026 — Arbeitgeber-Leitfaden.


Eine unbesetzte Stelle kostet mehr, als Sie denken

Eine unbesetzte Stelle ist kein neutrales „Warten" — sie kostet jeden Tag: entgangene Produktion und Umsatz, Überstunden und Druck auf das verbleibende Team, verpasste Aufträge und Kunden, die zur Konkurrenz abwandern. Langfristig ist es schlimmer: Das überlastete Team brennt aus und beginnt zu gehen, sodass aus einer offenen Stelle zwei oder drei werden — das Loch wird tiefer und das Wachstum bleibt stehen. Die genauen Kosten für Ihre Stelle berechnen Sie in Was kostet eine unbesetzte Stelle (2026). Auch eine Fehlbesetzung hat ihren Preis — dazu Kosten einer Fehlbesetzung (2026).

Deshalb arbeitet eine gute Agentur nicht nach dem Prinzip „Liste schicken und verschwinden". People Pons bleibt an Ihrer Seite, bis die Stelle besetzt ist — konstanter Support, Koordination und Rückmeldungen über den gesamten Prozess. Und die 60-Tage-Ersatzgarantie bedeutet: Wenn ein Kandidat nicht passt oder nicht antritt, suchen wir ohne Zusatzkosten Ersatz. Das Risiko verlagert sich von Ihnen auf uns — Sie zahlen für das Ergebnis, nicht für den bloßen Versuch.

Wie People Pons hilft

People Pons ist eine lizenzierte kroatische Vermittlungsagentur (Lizenzen 205/20 und 359/20), die seit 4 Jahren aktiv Arbeitskräfte aus fünf LändernKroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien und Montenegro — für Arbeitgeber in der EU vermittelt. Wir agieren als Ihr externer HR-Partner — gemeinsam definieren wir Profil und Konditionen der Stelle. Für einen deutschen Arbeitgeber, der eine Stelle über inländische Kanäle nicht besetzen kann, sieht das Modell so aus:

  • 10–15 Arbeitstage bis zur Vorstellung des ersten qualifizierten Kandidaten (oft früher) — das ist die Frist bis zum ersten Kontakt zwischen Arbeitgeber und Bewerber, nicht bis zum Arbeitsantritt; direkte Suche und Vorauswahl über das regionale Netzwerk; danach folgt die Administration (Arbeitserlaubnis, Visum), die von Behörden und der Vorbereitung des Arbeitgebers abhängt
  • Direkte Anstellung bei Ihnen — der Mitarbeiter ist ab dem ersten Tag Ihr Angestellter. Das ist keine Zeitarbeit und wir zahlen keine Löhne (keine Lohnabrechnung über uns)
  • Wir schicken keine Liste und keine Lebenslauf-Stapel — wir suchen Kandidaten direkt und über eigene Datenbanken, prüfen, ob sie zum Profil passen, die Konditionen akzeptiert haben und wie motiviert sie sind, bevor wir sie vorstellen. „Qualifizierter Kandidat" heißt: passt zum Profil, hat die Konditionen akzeptiert und ist motiviert — die detaillierte Bestätigung der Qualifikation erfolgt in der Probezeit
  • 60-Tage-Ersatzgarantie — verlässt ein Kandidat die Stelle oder entspricht er innerhalb von 60 Tagen nicht der Spezifikation, ersetzen wir ihn ohne zusätzliche Vergütung (Details)
  • Partnerschaft — für einen schnellen Prozess brauchen wir von Ihnen zeitnahe Rückmeldungen (Bestätigung des Profils, Termine, Feedback nach der Vorstellung)
  • Kenntnis des Westbalkanregelung-Prozesses — strukturierte Begleitung durch Kontingent und Dokumentation

Wichtig zu Fristen: Die 10–15 Arbeitstage sind die Zeit bis zur Vorstellung des ersten qualifizierten Kandidaten — dem ersten Kontakt zwischen Arbeitgeber und Bewerber — und nicht bis zum Arbeitsantritt. Nachdem Sie einen Kandidaten ausgewählt haben, folgt: für Kräfte von außerhalb der EU Arbeitserlaubnis + Visum; für Kräfte innerhalb der EU die Organisation der Anreise. Einzurechnen sind außerdem die Kündigungsfrist beim aktuellen Arbeitgeber (oft 15–30 Tage) sowie die Zeit für den Umzug. Der reale Arbeitsantritt dauert deshalb länger — kaum jemand tritt innerhalb weniger Tage an.

Details zu den Konditionen finden Sie in Personalvermittlung Kosten (2026), und einen Überblick nach Einsatzbereichen in Personalvermittlung nach Branchen (2026).


Häufige Fragen

Was ist der schnellste Weg, um 2026 Mitarbeiter in Deutschland zu finden?

Für Engpassberufe ohne inländisches Angebot — die Vermittlung aus dem Ausland über eine lizenzierte Agentur. People Pons stellt den ersten qualifizierten Kandidaten in 10–15 Arbeitstagen vor (oft früher) — das ist die Frist bis zum ersten Kontakt zwischen Arbeitgeber und Bewerber, nicht bis zum Arbeitsantritt; der Rest (Auswahl, Arbeitserlaubnis, Visum, Umzug) dauert länger und hängt teils von Behörden ab.

Warum funktionieren Stellenanzeigen und Eigensuche immer schlechter?

Weil der Mangel strukturell und nicht zyklisch ist. Laut IW verlässt bis 2036 netto rund 4,3 Mio. Menschen den Arbeitsmarkt — jährlich gehen ~1,3 Mio., es kommen nur ~800.000 nach. Wenn es auf dem inländischen Markt schlicht nicht genug Kandidaten gibt, hilft keine bessere Anzeige — es braucht einen neuen Angebotspool.

Ist die Vermittlung aus dem Ausland dasselbe wie Zeitarbeit?

Nein. Bei der Vermittlung wird der Arbeitnehmer direkt bei Ihnen angestellt und ist Ihr Mitarbeiter; bei der Zeitarbeit bleibt er Angestellter der Agentur, und Sie zahlen einen erhöhten Stundensatz. Für dauerhafte Stellen ist die Vermittlung stabiler und in der Regel auf Jahresbasis günstiger.

Wer kann über die Westbalkanregelung kommen?

Staatsangehörige von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Das Kontingent liegt bei 50.000 Genehmigungen pro Jahr (bei angekündigter möglicher Reduzierung auf 25.000), weshalb ein rechtzeitiger Start des Prozesses wichtig ist.


Verwandt: Was kostet eine unbesetzte Stelle (2026), Kosten einer Fehlbesetzung (2026), versteckte Kosten einer langsamen Einstellung (2026), Westbalkanregelung 2026 — Arbeitgeber-Leitfaden, Pflegekräfte-Vermittlung aus dem Westbalkan (2026).


Quellen

  • IW Köln — Fachkräftelücke (391.000 fehlend, Mitte 2025); BA/Statista — Engpassanalyse 2026 (183 Engpassberufe); Bitkom — Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte (109.000 fehlende IT-Fachkräfte)
  • Statista — Offene Stellen Deutschland (~598.000, Januar 2026)
  • Bundesagentur für Arbeit — Statistik gemeldeter offener Stellen und Westbalkanregelung (Kontingent 50.000)
  • BA/Statista + Ordio — Vakanzzeit (Fachkraftstellen ~173 Tage; einzelne Berufe 250–300)
  • Mediendienst Integration / Handwerksblatt — Westbalkanregelung (Zielländer, Anteil des Bausektors, angekündigte Kontingentreduzierung)
  • IW Köln — 49 Mrd. € jährlicher Verlust und Babyboomer in Rente: bis 2036 fehlen 4,3 Mio. Arbeitskräfte; DIHK — Fachkräftereport 2025/2026 (36 % der Unternehmen besetzen Stellen nicht); IAB — ~400.000 Netto-Zuwanderer pro Jahr

Hinweis: Dieser Text ist informativ und keine Rechtsberatung. Prüfen Sie aktuelle Vorschriften bei den zuständigen Behörden.

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